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Kundenreferenz

Metzgereibetrieb Gref-Völsings

Modernisierung der Produktion bei Gref-Völsings

Wenn Eintracht Frankfurt ein Heimspiel hat, werden die zahlreichen Frankfurter Fans auf eines garantiert nicht verzichten: eine Rindswurst aus dem Hause der traditionellen Frankfurter Metzgerei Gref-Völsings. Diese gehört für Stadionbesucher einfach dazu, wenn ihr Club antritt. „Da hat sich ein Kult entwickelt, den wir nie bewusst gesteuert haben“, kommentiert Mauro Scarpello, der gemeinsam mit seiner Frau Franziska Scarpello, die den Metzgereibetrieb mittlerweile in 5. Generation als Geschäftsführerin leitet, das Tagewerk bei Gref-Völsings managt.

Die Beliebtheit von Gref-Völsings ist sicherlich darauf zurückzuführen, dass der Betrieb seit über 125 Jahren in der Region zuverlässig hohe Qualität und guten Geschmack liefert. Das Fleisch stammt beispielsweise ausschließlich von der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall. Dort werden die Rinder tiergerecht gehalten, außerdem sind kurze Transportwege gewährleistet und unnötiger Medikamenteneinsatz und Gentechnik verboten. Aber auch die Produktion nach höchsten Standards ist ein entscheidender Qualitätsfaktor.

Von der Altstadt in das Ostend

Bereits im Jahr 1894 begann die Geschichte des Familienunternehmens in der damaligen Altstadt von Frankfurt. Schon bald erfolgte der Umzug in die Hanauer Landstraße, in das Herz des lebendigen Stadtteiles Ostend, wo Produktion und Verkauf sowie der Wohnraum der Familie bis heute angesiedelt sind – die Basis für den ununterbrochenen Erfolg von Gref-Völsings.

Vorletztes Jahr stand bei dem Metzgereibetrieb nicht nur das 125-jährige Jubiläum, sondern auch ein Generationenwechsel an. Franziska Scarpello übernahm offiziell die Geschäftsführung von ihrer Mutter, mit der sie davor schon einige Jahre gemeinsam den Betrieb geleitet und sich Schritt für Schritt das Wissen über die Betriebsführung angeeignet hatte. Dabei wurde auch klar, dass mit der Übernahme durch die nächste Generation auch in der Fertigung einiges erneuert werden musste. „Wir stellen 80 % aller Produkte hier vor Ort selbst her. Uns war klar, um uns mit unserer Produktion optimal für die Zukunft aufzustellen, mussten wir in eine Modernisierung unserer Anlage investieren“, erläutert Franziska Scarpello.

Durch Modernisierungsprojekt Zukunftssicherheit gewährleistet

Daher stieß das Paar bereits im Jahr 2016 ein umfassendes Modernisierungs- und Umbauprojekt mit einem Volumen von etwa einer Viertelmillion an, durch das die Zukunftssicherheit des Unternehmens gewährleistet werden sollte. Keine geringe Summe für den kleinen Betrieb, doch da das Frankfurter Ostend in den letzten 5-6 Jahren weiter gewachsen und zum Standort vieler neuer Unternehmen geworden ist, ist auch die Nachfrage nach den Qualitätsprodukten von Gref-Völsings immer mehr gestiegen. Dazu kommt die Beliebtheit der Marke auch bei Exilfrankfurtern (und Frankfurt-Besuchern, die zu Fans geworden sind), wodurch ebenfalls das Bestellvolumen stetig wächst. Die Produktion musste dieser steigenden Nachfrage auch in Zukunft gerecht werden können.

Die neue Anlage ist für uns eine Riesen-Erleichterung! Wir sparen dadurch knapp 3-4 Stunden am Tag Arbeitszeit und können gleichzeitig die Produktion flexibler hochfahren.
Mauro Scarpello, Gref-Völsings

Knapp 3-4 Stunden Arbeitszeit am Tag eingespart

Diese mutige Entscheidung fiel dem jungen Paar so kurz nach dem Generationswechsel natürlich nicht ganz leicht. „Es war ein Risiko, aber es hat sich gelohnt“, zieht Mauro Scarpello ein Fazit. „Die  neue Anlage ist für uns eine Riesen-Erleichterung! Wir sparen dadurch knapp 3-4 Stunden am Tag Arbeitszeit und können gleichzeitig die Produktion flexibler hochfahren, wie beispielsweise jetzt in der Vorweihnachtszeit. Und da wir den Automatisierungsgrad erhöht haben, kann nun jeder Mitarbeiter räuchern, auch wenn er das nicht gelernt hat. Bei dem heutigen Fachkräftemangel bleibt als Handwerksbetrieb nur noch die Automatisierung als letzte Chance. Und diese haben wir somit genutzt!“

Der Metzgermeister, der bei allen Fertigungsvorgängen im Betrieb selbst Hand anlegt und genau weiß, worauf es bei jedem Arbeitsschritt ankommt, führt uns durch die modernisierte Produktion. Man sieht auf den ersten Blick, dass in diesem Betrieb Hygiene und Ordnung höchste Priorität haben. „Wir hatten erst letztens den Lebensmittelgutachter vor Ort, der uns für den Zustand unserer Anlage sehr gelobt hat. Er sieht auch oft genug anderes“, erzählt Mauro Scarpello mit einem gewissen Stolz, der bei der aktuellen Häufung an Lebensmittelskandalen in der Branche mehr als nur gerechtfertigt ist.

Die typische Frankfurter Rindswurst – geräuchert mit Spirax Sarco

Schließlich gelangen wir in die neue Räucherkammer, in der die Frankfurter Rindswurst täglich frisch geräuchert wird, und finden dort auch die Produkte von Spirax Sarco wieder. Die Zusammenarbeit kam quasi durch einen „Notruf“ zustande. Da sehr kurzfristig ein neuer Anbieter für Dampfarmaturen gesucht wurde, fragte das Familienunternehmen bei seinem Hersteller für Räucheröfen nach einer Empfehlung. Aufgrund der langjährigen guten Zusammenarbeit stellte dieser den Kontakt zu unserem in dieser Region zuständigen Außendienstmitarbeiter Norbert Köhler her, der sofort dazu bereit war, das Modernisierungsprojekt hinsichtlich der notwendigen Dampf- und Kondensattechnik umfassend zu beraten.

Im nächsten Schritt ging es dann darum, einen geeigneten Heizungs- oder Anlagenbauer zu finden, was auf Grund des extrem engen Zeitplans und der Auslastung solcher Firmen in der Regel eine große Herausforderung darstellt. Unser Außendienstmitarbeiter kam jedoch auf die Idee, die damals erst kürzlich gegründete Firma Geck-Vodanovic zu kontaktieren und bei Gref-Völsings vorzustellen. „Diese Zusammenarbeit hat sich sowohl für den Kunden als auch für uns als echter Glücksgriff herausgestellt“, sagt Norbert Köhler.

Neben der neuen pneumatischen Druckregelung im Raucherzeuger mit Sicherheitsventil unterstützte Spirax Sarco den Metzgereibetrieb auch im Kesselraum mit einer Erneuerung der Hauptdampfleitung inklusive neuem Zubehör, Dampftrockner und Schmutzfänger für sauberen Dampf und einem Abschlammbehälter für einen sicheren Verwurf des Kondensats. Auch im Kochkessel und der Befeuchtung wurde eine neue, ebenfalls pneumatische Druckregelung installiert. Des Weiteren wurden Optimierungen zur Entwässerung und Entlüftung der Dampfleitungen durchgeführt.

Kein Risiko durch Servicevertrag

Die Herstellung bei Gref-Völsings darf quasi nie stillstehen, da die Produkte täglich frisch zubereitet werden. Um kein Risiko bei der Wartung einzugehen, hat das Unternehmen mit Spirax Sarco einen Servicevertrag abgeschlossen. Dadurch haben die Geschäftsführer die Sicherheit, dass ihre Anlage weiterhin wie am Schnürchen läuft und Risiken rechtzeitig erkannt und behoben werden, bevor sie ein Problem darstellen.

Diese Zusammenarbeit hat sich sowohl für den Kunden als auch für uns als echter Glücksgriff herausgestellt.
Norbert Köhler, Außendienstmitarbeiter bei Spirax Sarco

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